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Info-Center

Willkommen in unserem Info-Center. Hier Hier versuchen wir die einzelnen Bauteile eines Notebooks zu erläutern, um Ihnen die Entscheidung zu erleichtern, welches Notebook am besten zu Ihnen passt.

Inhaltsverzeichnis
> Prozessor/CPU
> Arbeitsspeicher
> Grafikchip
> Display-Art
> DisplayPort
> Betriebssystem 

 


 

Prozessor/CPU:

Was bedeuten die verschiedenen Prozessortypen?

Der Prozessor ist das Kernstück eines jeden Computers. Je nachdem wie schnell der Proźessor arbeitet, kann der Computer seine Aufgaben erledigen. Wichtigste Maßzahl ist hier der Prozessortakt, der üblicherweise in einem Bereich zwischen einem und drei GHz liegt. Aber nicht nur dieser Prozessortakt ist wichtig, wie schnell ihr Notebook läuft, auch andere Daten wie etwa die Menge des Caches sind wichtig. Außerdem ist der Prozessor der größte Stromfresser in einem Notebook, auch hier unterscheiden sich die verschiedenen Prozessortypen.

Die wichtigsten Hersteller von Notebook-Prozessoren sind Intel und AMD. Während ersterer mit den Intel Core i-CPUs Marktführer im Notebook-Bereich ist, konnte sich AMD mit kleineren, stromsparenden CPUs wieder ins Gespräch bringen. Folgende Liste gibt Überblick über einige der in modernen Notebooks verbauten CPUs:

Intel Core i3/i5/i7 der zweiten Generation (Sandybridge)

Dies ist die Flaggschiffreihe von Intel, die in den meisten Notebooks verbaut sind, erkennbar an der vierstelligen Typenbezeichnung mit einer einleitenden "2". Hierbei handelt es sich um Dualkern-Prozessoren, sprich die CPU hat zwei Rechenkerne, auf die Last verteilt werden kann. Prinzipiell kann man sagen, dass der Core i3 für den Einstiegsbereich vorgesehen ist, Core i5 findet sich in Mittelklasse-Geräten, und der Core i7 wird dort herangezogen, wo viel Rechenleistung gebraucht wird. Der Core i5 und i7 besitzen die sogenannte Turbo Boost Technologie, mittels derer einer der beiden Kerne übertaktet werden kann, um noch mehr Leistung abzurufen. Der i7 kommt außerdem auch in Quad-Core-Varianten vor, in denen vier statt der zwei Kerne rechnen. Erkennbar sind diese an dem Kürzel "QM" in der Bezeichnung.

Intel Atom

Hierbei handelt es sich um speziell für kleine Notebooks oder Netbooks angepasste Prozessoren, die extrem stromsparend sind, meistens eine Grafikrecheneinheit schon auf dem Chip haben und sowohl in Single als auch in Dualkernvarianten verfügbar sind. Allerdings ist durch die stromsparende Architektur die Leistungsfähigkeit hier eher eingeschränkt, so dass sich Rechner mit Atom-Prozessoren nur für die einfachsten Aufgaben eignen.

AMD E-Serie

Dies ist das Konkurrenzprodukt aus dem Hause AMD gegen den Atom von Intel. Durch einige Designentscheidungen sind die Prozessoren in der Regel bei gleichem Takt jedoch etwas leistungsfähiger als die Atom-Varianten, vor allem die Grafik ist ein gutes Stück leistungsfähiger.

Arbeitsspeicher

Was bringt mir der Arbeitspeicher?

Der Arbeitsspeicher oder RAM ist der Bereich in einem Computer, in den die Daten geladen werden, damit Sie vom Prozessor verarbeitet werden können. Je mehr Programme oder je größer die Programme sind, die ausgeführt werden, desto mehr Daten müssen in den Arbeitsspeicher geladen werden. Ist dieser voll, so muss der Rechner auf die Festplatte ausweichen und die Daten dort zwischenlagern, was jedoch erheblich langsamer ist. Daher kann zuwenig Arbeitsspeicher den Rechner ausbremsen, obwohl der Computer mehr Leistung hat. Generelle Faustregel ist, dass in einem modernen Notebook mit einem 64bit-Betriebsystem 4GB Arbeitspeicher verbaut sein sollten, bei größeren Anwendungen oder Spielen sind 8 GB von Vorteil.

Daneben gibt es weitere Eckdaten, die Aufschluss über die Geschwindigkeit des verbauten RAMs geben. So ist "DDR3" beispielsweise der Anschlusstyp; soll Arbeitsspeicher nachgerüstet werden, so muss immer derselbe Typ verwendet werden. Daneben zeigt die Taktungszahl wie schnell die Daten in den Arbeitsspeicher geladen werden können. In modernen Notebooks sind 1333MHz die Regel.

Grafikchip

Was bedeuten die verschiedenen Grafikdaten?

Der verbaute Grafikchip ist dafür verantwortlich, überhaupt das Bild auf den Bildschirm zu bringen. Je nachdem wie leistungsfähig der im Notebook verbaute Chip ist, geht der Bildaufbau von statten. Dabei sind für die meisten grundlegenden Anwendungsgebiete, wie Office, Internet oder Filme und Fotos betrachten, die meisten Grafiklösungen ausreichend.

shared oder dediziert?

Prinzipiell unterscheidet man zwei grundlegende Arten von Grafikkarten: Grafikchips mit eigenem Speicher oder mit einer "shared"-Lösung. Grafikchips, die keinen eigenen Speicher haben, nehmen sich den benötigten Speicher aus dem generellen Arbeitspeicher des Notebooks. Chips mit dieser Technik sind meistens nicht auf Hochleistung ausgelegt, sondern sind für normale Büroanwendungen, Surfen oder auch Filme schauen etc. geeignet. Vorteil ist, dass der Stromverbrauch im Notebook hier nicht so hoch ist wie bei Grafikchips mit dediziertem Speicher.

Chips mit dedziertem Speicher, meist von den beiden großen Chipherstellern AMD oder NVidia, bieten wesentlich mehr Leistung. Generell lässt sich sagen: je höher die Bezeichnungsnummer ist, desto leistungsgähiger sind die Grafikchips. Diese Leistung bringt allerdings auch einen höhren Stromverbrauch mit sich, weshalb bei Notebooks, die eine lange Akkulaufzeit bieten sollen, häufig nicht solche Chips verbaut sind.

Hybridlösungen wie NVidia Optimus

Daneben gibt es noch die Hybridlösung: Von NVidia wurde die sogenannte Optimus-Technologie entwickelt. Hierbei sind im Notebook sowohl ein NVidia-Grafikchip mit eigenem Speicher, sowie eine integrierte Grafiklösung von Intel verbaut. Sofern unter Windows die richtigen Treiber installiert sind, wird für den normalen Betrieb die stromsparende Intel-Lösung verwendet. Erst wenn eine Anwendung mehr Grafikleistung braucht, etwa bei Spielen, CAD-Programmen oder anderen 3D-Anwendungen, wird der leistungsfähigere Grafikchip hinzugeschaltet.

Display-Art

Was sind die Vor- und Nachteile bei matten oder spiegelnden Displays?

Je nach Einsatz des Notebooks empfiehlt sich eher ein mattes oder ein spiegelndes Display. Matte Displays haben den Vorteil, dass das Bild auch bei ungünstigen Lichtbedingungen nicht spiegelt und dabei die Lesbarkeit eher gewährleistet bleibt als bei spiegelnden Display. Glänzende Bildschirme haben jedoch den Vorteil, dass hier generell die Beleuchtung besser ist, und damit ein besseres, klareres Bild mit deutlich besserer Farbwiedergabe gewährleistet ist.

Ergo: Möchte ich mein Notebook lieber zum Arbeiten benutzen, eventuell auch unterwegs, so ist ein matter Bildschirm hier besser geeignet. Geht es mir eher um Farbbrillianz und eine gute Ausleuchtung, beispielsweise bei Spielen oder Filmen, so ist ein Glanzdisplay zu empfehlen.

DisplayPort

Was heißt DisplayPort? Was kann ich damit anschließen?

DisplayPort ist die neueste Generation an digitalem Monitoranschluss. Es handelt sich quasi hierbei um den "großen Bruder" von HDMI, mit dem moderne Flachbildfernseher angeschlossen werden können. Vorteil von DisplayPort ist die höhere Auflösung: Während HDMI maximal 1920x1080 Bildpunkte liefern kann, sind mit DisplayPort auch höhere Auflösungen möglich. Um doch einen Fernseher o.ä. per HDMI anzuschließen, benötigt man nur ein einfach Adapterkabel.

Betriebssystem 

Ist das Betriebsystem vorinstalliert? Bekomme ich Datenträger?

Bei den meisten Notebooks wird Microsoft Windows 7 mitgeliefert, meist entweder in der Home Premium oder der Professional-Variante. In diesem Fall ist das Betriebsystem schon vorinstalliert, inklusive aller Treiber und sonstiger Software, die zur Steuerung des Notebooks notwendig ist. Recovery-Datenträger werden in der Regel nicht mehr von den Herstellern mitgeliefert, sondern auf der Festplatte ist meist eine versteckte Partition, von der sich im Notfall das System wiederherstellen lässt. Daneben hat man immer die Möglichkeit, sich einen Satz Recovery-Datenträger selbst zu erstellen, entweder mit einem Tools des jeweiligen Herstellers oder auch mit einer Windows-eigenen Funktion.

Ich habe schon eine Windows-Lizenz. Kann ich das Notebook auch ohne Betriebsystem bekommen?

Leider ist es uns nicht möglich, ein Notebook dass mit Windows ausgeliefert wird, zu "entbundlen". Lediglich einige Thinkpads aus dem Studentenprogramm oder manche günstigere Geräte kommen ohne Betriebsystem.

Ist Microsoft Office vorinstalliert?

Bei vorinstalliertem Windows ist meistens auch Microsoft Office in einer aktuellen Version mit installiert. Diese lässt sich allerdings ohne gültigen Key nur als Testversion für einige Wochen freischalten. Wenn Sie Office benötigen, reicht es daher, dass Sie eine sogennante Product Key Card dazu bestellen, auf der ein Aktivierungskey aufgedruckt ist, mit der Sie den vollen Funktionsumfang von Office nutzen können.